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So oft ich durch eine Brille sehe, bin ich ein anderer Mensch und gefalle mir selbst nicht. Ich sehe mehr, als ich sehen sollte; die schärfer gesehene Welt harmoniert nicht mit meinem Innern, und ich lege die Gläser geschwind wieder weg, wenn meine Neugierde, wie dieses oder jenes in der Ferne beschaffen sein möchte,…
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Man sagt im Allgemeinen »Der Einäugige ist König unter den Blinden« und so fühle ich mich auch. Nach der zweiten Augen-OP und 3 Tagen PC-Abstinenz habe ich heute wieder meinen Rechenknecht in Betrieb genommen. Die alte Lesebrille hat zwar nicht ganz die richtige Vergrößerung, aber damit und der Bildschirmlupe des Rechners klappt das Schreiben…
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Das Erwachen aus der Verliebtheit ist der Möwenschiss auf die rosarote Brille. [Quelle: Manfred Poisel]